Suchmaschinenoptimierung ist ein Fachbereich, der einer steten Veränderung unterliegt. Dies wird man spätestens dann erkennen, wenn man die Anfänge der SEO mit heutigen Ausführungen vergleicht. Denn ihnen ist außer dem übergeordneten Ziel eigentlich kaum mehr was gemein.

Auch für die Zukunft ist kein Stillstand in der Entwicklung der Suchmaschinenoptimierung zu erwarten. Dafür sorgen bereits die Suchmaschinen selbst, die mit ihren steten Neuerungen bei den Rankingkriterien die SEO Branche immer wieder in Aufruhr versetzen. Aber auch die Veränderungen bei der Internetnutzung durch die Kundschaft gehen an der Suchmaschinenoptimierung nicht vorüber. Nicht nur die verwendeten Medien sind heute so multiple, wie man es sich vor Jahren nicht vorstellen konnte. Auch die Anforderungen der Kundschaft an die Suchmaschinen und deren Ergebnislisten werden immer höher. Und dies definiert die aktuellen und zukünftigen Trends der Suchmaschinenoptimierung.

Vielfältige Dienste müssen bedient werden

Wer vor zehn Jahren bei Google einen Suchbegriff eingegeben hatte, der erhielt innerhalb der Ergebnisliste eine Übersicht über alle Webseiten, die eine größtmögliche Suchbegriffskonformität aufwiesen. Ein kurzer Inhaltsüberblick sowie der passende Link durften natürlich nicht fehlen.

Dies ist heute auch noch so, allerdings wollen Suchmaschinennutzer inzwischen nicht nur ausschließlich textliche Informationen angezeigt bekommen. Sie streben bei einer Suchanfrage auch nach bildlichen Darstellungen, Preisvergleichsoptionen und mitunter Buchungs- und Kaufmöglichkeiten.

Dieser Herausforderung muss die Suchmaschinenoptimierung sich stellen. Denn die Suchmaschinen selbst haben dies schon längst getan. Ob Google Maps, Google Street View oder Google Places, längst haben die Suchmaschinen die reine Textanzeige hinter sich gelassen.

Damit eine Homepage auch zukünftig für die Suchmaschinen eine Rolle spielt, muss ihr Betreiber dazu bereit sein, diese vielfältigen Anwendungsoptionen zu bedienen. Entsprechend reichen Content und Backlinks nicht mehr aus. Überblickinformationen und bildliche Darstellungen sind die SEO Maßstäbe der Zukunft.

Endgerätekompatibilität mischt beim SEO mit

Bezüglich der fürs Internet verwendeten Medien hat sich in den letzten Jahren einiges getan. Vorbei ist die Zeit des unhandlichen Rechners mit überdimensioniertem Bildschirm, von wo aus dem World Wide Web ein Besuch abgestattet werden konnte.

Sogar der Laptop ist nicht mehr das Highend Gerät schlechthin und somit das Maß aller Dinge. Inzwischen werden Netbooks, iPads und sogar gewöhnliche Mobiltelefone mit einem Internetzugang ausgerüstet.

Damit ist dem mobile Commerce Tür und Tor geöffnet. Selbstverständlich verbirgt sich für die Webseitenbetreiber dahinter ein immenses Potenzial, allerdings genauso eine veränderte Anforderung an die Suchmaschinenoptimierung.

Auch wenn deren Kriterien sich durch die neuen Nutzungsmedien nicht wesentlich verändern, so trägt dieser Wandel dennoch zu einem Umdenkprozess innerhalb der SEO bei. Denn heute nutzt es nichts mehr, die Webseite so aufzustellen, dass sie von den Suchmaschinen als relevant eingestuft und somit im Ergebnisranking weit oben angezeigt wird. Niemand kann vorhersagen, welches Medium der User am anderen Ende verwendet. Und eine hierfür nicht ausgerüstete Webseite ist im Resultat trotz guter Suchmaschinenposition nicht auf dem Handy darstellbar und verliert so wichtige Kunden.

Soziale Netzwerke streben auf

Facebook, Twitter und Co sind inzwischen in aller Munde und somit auch auf den meisten Computern zu finden. Inzwischen wissen auch die Suchmaschinen um die Bedeutung sozialer Netzwerke und sind deshalb dazu bereit, diese bei der Ermittlung des Ergebnisrankings zu berücksichtigen.

Wer dabei nicht mitmischt, hat im Grunde bereits verloren. Deshalb muss das so genannte Social Media in der Zukunft immer weiter an Bedeutung für Unternehmen mit eigener Webseite gewinnen. Denn nur so können sie sich einen langfristigen SEO Erfolg sichern.

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