In Zusammenhang mit der Gestaltung einer Homepage wird man immer wieder über die Begrifflichkeit des Universal Designs stolpern. Denn dieses ist eine zentrale Anforderung, die an ein professionelles Webdesign gestellt wird und darüber hinaus der beste Weg, einen möglichst breiten Kundenstamm zu erschließen.

Damit ein Webdesign sich jedoch das Attribut „Universell“ verdienen darf, muss es gewisse Kriterien erfüllen, die bestenfalls von vorne herein ihre Berücksichtigung finden. Chancengleichheit als zentraler Punkt

Selbstverständlich wird in Bezug auf das Webdesign immer wieder gepredigt, dass dieses auf eine bestimmte Zielgruppe ausgerichtet sein muss. Dies ist natürlich ein korrekter Ansatz.

Universal Webdesign bedeutet nicht, diese Zielrichtung verschwimmen zu lassen. Aber dennoch ist Chancengleichheit sein oberstes Gebot. Und dieses ist innerhalb einer Zielgruppenorientierung gleichermaßen wichtig wie möglich.

Chancengleichheit beim universal Webdesign beinhaltet, dass alle Homepagebesucher gleichermaßen die Chance erhalten müssen, auf die angepriesenen Produkte und Leistungen zugreifen zu können, zumindest in der Ansicht. Es darf nicht sein, dass bestimmte technische Voraussetzungen oder ein intensiver IT Background vorhanden sein müssen, um in einer Webseite navigieren zu können. Keine Personengruppe darf aufgrund ihrer Fähigkeiten und Voraussetzungen ausgegrenzt werden.

Auch die Sicherheit findet in diesem Aspekt des Universal Designs ihre Berücksichtigung. Die Privatsphäre muss immer gewahrt bleiben und Sicherheitseinrichtungen haben allen Usern gleichermaßen zur Verfügung zu stehen. Dass diese problemlos zugänglich sind, versteht sich von selbst.

Flexibel auf die Benutzer ausrichten

Neben der Chancengleichheit ist Flexibilität ein zentrales Thema innerhalb eines universellen Webdesigns. Denn die Nutzer unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich ihrer technischen und intellektuellen Voraussetzungen, sondern auch im Hinblick auf ihre Wünsche und Vorlieben. Während ein User bevorzugt rasant durch die Schaltflächen navigiert, möchte sich der andere lieber Zeit lassen. Gleichzeitig gibt es Unterschiede beim Nutzungsverhalten.

Nur wenn das Webdesign all diese Verschiedenheiten realisiert und so flexibel wie möglich darauf reagieren kann, darf es sich als universell bezeichnen. Einfache Benutzung und geringe Fehlerfolgen sind Pflicht

Dass ein Webdesign einfach in seiner Handhabung sein soll, lernt man bereits in den Anfängen dieses Spezialgebiets. Denn nur so kann wirklich Kundschaft überzeugt werden. Allerdings treibt das universelle Webdesign diese Charakteristik auf die Spitze.

Es sollten tatsächlich keinerlei Stolperfallen und Zweideutigkeiten eingebaut werden, die beim Kunden Fehler induzieren. Und falls diese doch einmal unvermeidbar sind, so muss ein umfassendes Sicherungssystem dafür Sorge tragen, dass die Konsequenzen keine schmerzhaften, bildlich gesprochen, sind. Hier helfen Warnhinweise und das Ausblenden von Ablenkungsmechanismen definitiv weiter.

Außerdem hat sich in diesem Zusammenhang das universelle Webdesign durchgesetzt, welches verschiedene Sinneswahrnehmungen unterstützt. Logischerweise ist in diesem Bereich die visuelle Komponente die dominierende. Allerdings kommt sie nicht allen Lerntypen gleichermaßen entgegen. Auditive Unterstützungsmaßnahmen würdigen auch diese Thematik und werden von den Nutzern wohlwollend registriert.