Die generelle Absicht, gebührenpflichtige Anzeigen in den Suchmaschinen zu platzieren, reicht nicht aus, um Erfolgsgarant beim Suchmaschinenmarketing zu sein. Tatsächlich gibt es nämlich einige Fehler, die immer wieder begangen werden und den positiven Effekt des SEM schmälern. Deshalb sollten diese Stolperfallen verinnerlicht werden, damit man sie umgehen kann. Die meisten der hierfür notwendigen Maßnahmen sind noch nicht einmal aufwändig, sondern beinhalten leicht umsetzbare Tricks und Kniffe.

Suchmaschinenauswahl steht am Anfang

Suchmaschinenmarketing lebt von der Anzeigenplatzierung innerhalb der Suchmaschinen. Diese sind zahlreich im Internet vertreten, wobei Google und Yahoo hier eindeutig zu den Marktführern zählen. Allerdings sind sie nicht alleinherrschend, denn nicht minder gute Konkurrenz ist massig vorhanden.

Alle diese Suchmaschinen sind gegenüber dem SEM sehr offen. Immerhin stellt dieses für die Suchmaschinen eine stabile und nicht zu verachtende Einnahmesäule dar. Nun stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage, bei welcher Suchmaschine die Anzeige platziert werden soll.

Entscheidend hat sich dabei das Gebührenmodell herauskristallisiert. Die meisten der Suchmaschinen rechnen die Anzeigen über Nutzung des Links ab. Der Webseitenbetreiber zahlt demnach pro Klick auf den angezeigten Link. In diesem Fall kann man getrost bei mehreren verschiedenen Suchmaschinen inserieren. Dies eröffnet ein größtmögliches Kundenpotenzial bei ausschließlicher Erfolgsbezahlung. Eine solche Vorgehensweise ist demnach ratsam, wobei nicht übertrieben viele Suchmaschinen involviert sein dürfen. Die Auswirkungen der konkurrierenden Suchergebnisse

Ein entscheidender Fehler, der im SEM immer wieder begangen wird, ist den konkurrierenden Links zu wenig Aufmerksamkeit zu schenken. Denn die meisten Webseiteninhaber lassen sich rein von der Suchwortkonformität leiten. Allerdings sind die Kunden in diesem Bereich äußerst kritisch und deshalb muss hier präzise ans Werk gegangen werden.

Erscheinen auf eine Suchanfrage hin nur sehr wenige Ergebnisse im Anzeigenranking der Suchmaschine, so sollte man an dieser Stelle nun nicht beherzt zugreifen und davon ausgehen, dass mangelnde Konkurrenz den Erfolg steigert. Tatsächlich schrecken verschwindend geringe Anzeigenzahlen die Kunden eher ab und sie glauben, das falsche Suchwort verwendet zu haben. Im Resultat versuchen sie es mit einer anderen Wortkombination erneut, ohne dabei den wenigen Ergebnissen Beachtung zu schenken.

Gleichzeitig kann ein zahlenvermindertes Anzeigenranking bedeuten, dass die Suchwortkombination in dieser Art nicht gehäuft auftritt. Folglich scheint die Kundschaft anderweitige Prioritäten zu setzen, die bestenfalls im eigenen SEM Berücksichtigung finden.

Gleichzeitig sollten auch nicht übermäßig viele Konkurrenzanzeigen neben dem eigenen Link existieren. Denn dann wiederum gehen die Kunden davon aus, ihre Suchanfrage detaillierter stellen zu müssen, um zu einem hilfreichen Ergebnis zu gelangen.

Außerdem werden die wenigsten Anzeigen intensiv gelesen, sondern beim ersten Hinsehen lediglich überflogen. Den Zuschlag erhält das Resultat, das auf den Kunden am ansprechendsten und hilfreichsten wirkt. Zu große Konkurrenz kann somit bedeuten, dass die eigene Anzeige trotz oberer Platzierung in der Masse unter geht, da sie die Kundeninteressen nicht exakt trifft.

Linknamen müssen überzeugend klingen

Erfahrungsgemäß werden Anzeigen des Suchmaschinenmarketings von der Kundschaft grundsätzlich ignoriert, wenn sie nicht mit einem logischen und einprägsamen URL ausgestattet sind. Dahinter steht unter anderem die Befürchtung einer unseriösen Webseite, andererseits aber auch die Tatsache, dass das subjektive Empfinden beim Kunden ein Interesse induziert.

Deshalb sollte die URL immer kurz und prägnant, am besten mit einem engen Bezug zum Thema sein. Direkte Zusammenhänge zum dahinter stehenden Unternehmen stärken das Vertrauen des Kunden und damit genauso die Anzahl der Linkfolgung.