Zahlreiche Fachfirmen bieten bezüglich der Erstellung eines Internetauftritts ihre Dienste an. Aber sie kosten natürlich ihren Preis. So sehr man auch die Angebote verschiedener Dienstleister dieses Sektors miteinander vergleicht, eine von A bis Z von professioneller Hand erstellte Homepage ist garantiert kein Schnäppchen.

Umso verlockender erscheinen an dieser Stelle Software Angebote, die damit werben, in wenigen Minuten und unter präziser Anleitung Schritt für Schritt in Eigenleistung eine Homepage zu errichten. Doch was ist davon zu halten? Und lassen sich auf diese Art tatsächlich Kosten einsparen? Diese Fragen müssen im Vorfeld unbedingt beantwortet werden.

Kleingedrucktes lesen! Versteckte Kosten der Webseitensoftware

Glaubt man den Werbebannern zum Thema „Eigenkreierter Webauftritt“, so scheint es zahlreiche Software Produkte zu geben, mit denen man nicht nur selbst seine eigene Homepage basteln kann, sondern dies auch noch gänzlich kostenlos geht. Aber hier steckt der Teufel im Detail, denn von gratis kann in den meisten Fällen keine Rede sein.

Zunächst einmal muss das entsprechende Programm angeschafft werden. Freeware, die es mitunter zum downloaden gibt, überzeugt in der Qualität des umsetzbaren Webdesigns nur selten. Je qualitativ hochwertiger eine solche selbst gebastelte Homepage im Resultat in ihrem Webdesign rüber kommt, desto teurer ist die Software in ihrer Anschaffung.

Außerdem kann nicht einfach jeder nach Belieben mit einer Webseite an den Start gehen und sie mit der Wunschdomain ausstatten. Diese muss zwangsläufig gebucht werden. Und auch dafür fallen Gebühren an, die als versteckte Kosten die Software Nutzung für den eigenen Homepageaufbau preislich in die Höhe treiben.

Und nicht zuletzt sind regelmäßige Wartungen und Pflegearbeiten sogar an einer eigens kreierten Webseite erforderlich. In der Konsequenz benötigt die verwendete Software immer wieder Updates, die abermals kostenpflichtig downgeloadet werden müssen.

Im Ergebnis bedeutet dies für die so viel versprechenden Angebote, Investitionen durch Eigenleistung beim Homepageaufbau einzusparen, dass wohl oder übel monatlich dennoch zwischen zehn und 20 Euro Gebühren anfallen. Darin sind die Anschaffungspreise für die Software noch nicht inbegriffen. Was taugt das Webdesign der Homepagesoftware für den Eigengebrauch?

Zugegebenermaßen sind maximale 20 Euro Homepagegebühr pro Monat nicht viel, wenn man die Preise für das Engagement einer professionellen Webdesignagentur damit vergleicht. Aber dennoch sollte man immer das Gesamtpaket betrachten und das Preis-Leistungs-Verhältnis unter die Lupe nehmen.

Wer absolut ahnungslos im Webseitenaufbau ist, der kann vom ersten Versuch bis zur Vollendung mitunter schon mal ein halbes Jahr Zeit brauchen. Denn was so einfach klingt, ist in der Praxis oft nur schwer zu überblicken. Und in diesem Zusammenhang muss man sich die Frage stellen, wie viel Geldersparnis unterm Strich dabei raus kommt, wenn sechs Monate lang ein Mitarbeiter an den Homepageaufbau gebunden ist.

Aber auch die Qualität solcher Webdesigns lassen oftmals sehr zu wünschen übrig. Denn sie sind in der Regel auf Privatverbraucher ausgerichtet und was für diese gut genug ist, reicht für einen professionellen Firmenauftritt noch lange nicht aus. Dort kommt es auf weitaus mehr an, als die grafische und inhaltliche Onlinepräsentation eines Betriebs.

Auch wenn viele Softwareanbieter mit gewerblichen Programmen werben, so berücksichtigen diese beim Webdesign keineswegs die Zielgruppen- wie auch Unternehmensanalyse und von Suchmaschinenoptimierung im Webdesign kann überhaupt keine Rede sein. Aber genau diese Punkte sind von großer Bedeutung, wenn eine Homepage zum Firmenerfolg beitragen soll.