Suchmaschinenmarketing wird aus einleuchtenden Gründen sehr stark mit den gesponserten Links assoziiert. Schließlich machen sie einen großen Teil solcher Marketingkampagnen aus. Allerdings ist dabei äußerst nachteilig, dass die Anzeigenrubriken innerhalb der Suchmaschinen sich nicht unbedingt der größten Beliebtheit bei der Kundschaft erfreuen. Deshalb gibt es neben diesen Sponsorenlinks eine Alternative innerhalb des Suchmaschinenmarketings: die Paid Inclusions.

Paid Inclusions versus Sponsorenlink

Vom Grundprinzip her können Paid Inclusions, also bezahlte Aufnahmen, mit den Sponsorenlinks verglichen werden. Denn in den Ansätzen sind sich beide Maßnahmen des Suchmaschinenmarketings ähnlich.

Sowohl die Paid Inclusions, wie auch die Sponsorenlinks sind Verlinkungen, die nicht aufgrund zahlreicher Übereinstimmungen mit den Rankingkriterien obere Platzierungen einnehmen, sondern sich diese Position durch Bezahlung sichern.Sponsorenlinks und Paid Inclusions dürfen demnach als kostenpflichtige Anzeigen angesehen werden. Allerdings gibt es einen entscheidenden Unterschied beim Ort der Veröffentlichung.

Für Sponsorenlinks halten die Suchmaschinen spezielle Rubriken bereit. Diese sind zumeist gesondert von den Ergebnislisten zu finden und diesen entweder vor- oder nachgeschaltet beziehungsweise rechtsseitig versetzt. Sie sind explizit als gekaufte Anzeigen gekennzeichnet und werden mit einer entsprechenden Rubriküberschrift ausgestattet.

Paid Inclusions hingegen sind zwar genauso kostenpflichtige Anzeigen, wie die Sponsorenlinks, allerdings werden sie nicht als solche bekannt gegeben. Stattdessen erhalten Paid Inclusions ihre Positionierung innerhalb der Ergebnisliste der Suchmaschinen und sind von rankingkonformen Suchergebnissen auf den ersten Blick nicht zu unterscheiden. Dadurch steigen die Linkfrequentierung und somit auch der potenzielle Erfolg.

Vor- und Nachteile von Paid Inclusions Warum man innerhalb des Suchmaschinenmarketings auf Paid Inclusions setzen sollte, führt immer wieder zu Diskussionen und regt hitzige Debatten an. Dabei steht zur Frage, welche Vorteile Paid Inclusions gegenüber den klassischen Sponsorenlinks des SEM bieten und ob es Nachteile gibt, die dabei nicht außer Acht gelassen werden sollten.

Natürlich ist ein eindeutiger Pluspunkt, dass Paid Inclusions nicht mit den negativen Empfindungen bei der Kundschaft behaftet sind, wie die Sponsorenlinks. Diesen wird nämlich immer häufiger die Aufmerksamkeit verwehrt, da die Suchmaschinennutzer ihnen die hilfreiche Eigenschaft absprechen, mitunter aufgrund zuvor gemachter negativer Erfahrungen. Deshalb kann es einem noch so nützlichen Sponsorenlink passieren, dass ihm grundsätzlich nicht gefolgt wird, einfach weil er als solche Anzeige erkennbar ist.

Paid Inclusions sind davor geschützt. Auf den ersten Blick ist durch Suchmaschinennutzer nicht feststellbar, dass es sich bei der angezeigten Homepage um eine gekaufte Platzierung handelt Dies steigert den Erfolg, während man sich auch nicht auf eine umfangreiche Suchmaschinenoptimierung einlassen muss, da die Paid Inclusions von vorne herein Topplätze einnehmen.

Allerdings verbergen sich dahinter auch einige Nachteile, die nicht verachtet werden sollten. Paid Inclusions verursachen aufgrund ihres Arbeitsprinzips Kosten, die erst einmal gedeckt werden wollen. Gleichzeitig verlocken Paid Inclusions tatsächlich dazu, sämtliche Regeln der Suchmaschinenoptimierung außer Acht zu lassen. Dies kann allerdings ein fataler Trugschluss sein. Denn damit auch Paid Inclusions innerhalb der Ergebnislisten ihre Relevanz erhalten, müssen Suchwörter das Aufführen dieser Webseite induzieren. Hier ist eine präzise Analyse und Keywordplatzierung obligatorisch.